Patricio Sport Events

12th International Wilson Senior Open
by Ali Bey Club Manavgat

Die Wilson Senior Open lassen es rocken

400 Teilnehmer aus 32 Ländern, 752 Matches in 85 (!) Konkurrenzen – nicht nur die Zahlen sind rekordverdächtig bei diesem beliebten ITF-Seniorenturnier an der türkischen Riviera: Schon bei der Eröffnungszeremonie auf dem Center Court in Manavgat zeigten die Tennisspieler aus aller Welt, dass sie auch feiern und gute Stimmung erzeugen können.

12. Int. Wilson Senior Open 2015 by Ali Bey Club Manavgat - Gruppenbild
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Wilson Senior Open 2015Gute Stimmung bei der Turniereröffnung. Der Center Court des Ali Bey Clubs Manavgat erlebte seinen ersten Höhepunkt: Aus großen Lautsprechern erhob der legendäre Freddie Mercury seine Stimme und das Publikum tobte. „We will rock you“, tönte es laut durch das Stadion und es klang wie das Motto für die diesjährigen 12. International Wilson Senior Open. Eine Fotodrohne fing die Begeisterung der knapp 400 Teilnehmer dieses größten Seniorenturniers ein: mit rhythmischen Klatschen, V-Zeichen und Standing Ovations feierte das Publikum die Eröffnung dieses einmaligen ITF-Events im türkischen Manavgat.

752 Matches auf über 40 Courts752 Matches auf über 40 Courts Turnierdirektorin Sabine Schmitz aus Deutschland lieferte bei ihrer Eröffnungsansprache den zahlenmäßigen Beleg für die Internationalität des Turniers: Tennisspieler aus 32 Nationen waren bei dieser zwölften Auflage des Turniers am Start. Deutschland und Österreich stellten wieder einmal die größten Kontingente, aber auch Spieler aus Russland, Litauen, Neuseeland, Spanien, Hochklassiges Tennis auf dem Centrer CourtHochklassiges Tennis auf dem Center Court der Ukraine und dem Iran hatten gemeldet, um für ITF-Punkte, Preisgeld und wertvolle Sachpreise zu kämpfen. Thorsten Thiele, seit vier Jahren als Oberschiedsrichter verantwortlich für den reibungslosen Ablauf des Turniers, teilte die Teilnehmer in den Altersklassen zwischen 35 und 80 Jahren bei den Herren bzw. 35 und 75 Jahren bei den Damen in insgesamt 19 Konkurrenzen ein.

Dass die Wilson Senior Open 2015 dieses Jahr außergewöhnlich waren, bewies auch das türkische Tanz-Ensemble, das u. a. ein äußerst vitales Senioren-Mixed auf dem Tenniscourts tänzerisch darbot. Genauso engagiert ging es dann auf den über 40 der insgesamt 76 Tennisplätzen zur Sache: Bereits am ersten Turniertag wurden knapp 140 Matches gespielt – aus zwei Gründen: Erstens spielte das Wetter vom ersten bis zum letzten Turniertag mit und lieferteDer große Pool ist seit 2015 beheiztDer große Pool ist seit 2015 beheizt ausgiebigen Sonnenschein bei gut 20 Grad im Schatten. Diese optimalen Temperaturen machte sich auch vor und nach den Matches bezahlt, denn im Ali Bey Club Manavgat sind die Wege kurz: zum beheizten Pool, zum Strand oder am Abend zum neueröffneten „Irish Pub“ ­– für viele Teilnehmer eines der Hauptmotive, alljährlich mit Patricio Travel zu diesem beliebten Seniorenturnier zu reisen. Denn nirgendwo ist das Urlaubsfeeling so groß wie bei diesem Frühjahrstreffen in Manavgat.

Thorsten Thiele (oben) und sein TeamThorsten Thiele (oben) und sein Team Der zweite Grund für einen nahezu perfekten Turnierablauf liegt in der Turnierorganisation: Seit Jahren arbeitet das Team um Oberschiedsrichter Thorsten Thiele und ITF-Referee Steve Longworth zusammen und wird unterstützt von sechs Mitarbeitern, die alle selbst Tennis spielen, und 12 Schiedsrichtern. So konnte dieses Jahr erstmals auch eine Nebenrunde im Doppel und im Mixed ausgetragen werden. Insgesamt wurden bei den Wilson Senior Open die Sieger von 85 Turnierfelder ausgespielt: Denn zu den 19 Einzel- und 23 Doppelkonkurrenzen kamen weitere 16 Einzel- und 7 Doppelkonkurrenzen in der Consolation dazu und noch einmal 20 in der B-Runde. Anders ausgedrückt: Dieses Turnier ist nicht nur ein „Muss“ für alle Topspieler, sondern ebenso ein attraktives Event für Turnierspieler mit wenig ITF-Punkten. Selbst wer im Einzel und Doppel in den ersten Runden ausscheidet, hat anschließend noch mindestens weitere drei bis vier Matches vor sich. Frühes Ausscheiden bedeutet also nicht, keine Matchpraxis mehr sammeln zu können, im Gegenteil, in Manavgat endet die Tenniswoche für die meisten erst am Finaltag.

Spannende Matches unterhalb des Spielerrestaurants Spannende Matches unterhalb des Spielerrestaurants Spannende Matches unterhalb des Spielerrestaurants Spannende Matches unterhalb des Spielerrestaurants

Für die Topspieler der Szene sind die Wilson Senior Open seit Jahren ohnehin ein Treffpunkt der Besten: in diesem Jahr waren gleich zehn Nr.1-Spieler ihrer Altersklasse am Start. Mit Gerhard Fahlke aus Deutschland, Taras Beyko aus Kanada, Manfred Hundstorfer aus Österreich und Glenn Busby aus Australien sogar sämtliche Topspieler der AK 35 bis 55. Und noch eine Zahl, die beeindruckt: Insgesamt waren 35 Top 10-Spieler in Manavgat. Allein diese Tatsache sorgte für Spannung und viel Qualität bei den Matches.

Turnieratmospäre pur: das Tennis-Cafe neben dem Center CourtTurnieratmospäre pur: das Tennis-Cafe neben dem Center Court Doch auch außerhalb der Courts boten die International Wilson Senior Open ein attraktives Rahmenprogramm mit zahlreichen Highlights: die Eröffnungsfeier am Montag mit Show Act und anschließender Welcome Party, die Showmatches der Weltmeister am Turniermittwoch auf dem Center Court, die Players Night ebenfalls am Mittwoch mit Musik, Tanz Festlicher Rahmen auf der Player’s Night.Festlicher Rahmen auf der Player’s Night. und türkischen Buffet und am Samstagabend die große Siegerfeier auf der Showbühne des Ali Bey Clubs. Hier konnte Turnierdirektorin Sabine Schmitz ein positives Résumé ziehen: Insgesamt wurden 752 Matches gespielt, nur eines begann mit 15-minütiger Verspätung – auch ein Rekord. Auf die Frage, wo sie während der Turnierwoche am liebsten war, Abschied für ein Jahr: Siegerfeier zum Abschluss des TurniersAbschied für ein Jahr: Siegerfeier zum Abschluss des Turniers antwortete die Turnierdirektorin, die selbst mitspielte und in der Altersklasse 55 bis ins Halbfinale kam: „Am liebsten im Tennis-Cafe mit Freunden und Gästen aus aller Welt, um die tolle Turnieratmosphäre zu genießen.“ Diesen Tipp teilte sie mit vielen Tennisspielern, denn das Tennis-Cafe neben dem Center Court und dem Wilson & adidas Shop war stets gut besucht und bildete eine Woche lang das Herz dieses großartigen Turniers.

 


DIE SPORTLICHEN HIGHLIGHTS:

Damen 35: Ana Salas-Lozano (ESP), die erst Ende März die Einzel WM der Young Seniors im Ali Bey Club Manavgat bei den Damen 40 gewann und aktuelle Nr. 1 der Welt in ihrer Alterskategorie ist, trat bei den Wilson Senior Open in der Kategorie Damen 35 an. Hier wurde die Spanierin als Top-Favoritin gesetzt und gewann mühelos das Turnier. Auf ihrem Weg ins Finale gab sie nie mehr als 2 Spiele an ihre Gegnerinnen ab und siegte im Finale mit 6:0, 6:1 gegen Elena Belopolskaya (RUS). Während der Turnierwoche stellte Ana Salas-Lozano ihr Können auch im Mixed Show Match am Mittwoch an der Seite des Österreichers Manfred Hundstorfer unter Beweis.

Damen 40: Die Alterskategorie wurde mit 6 Teilnehmerinnen in zwei Round Robin-Runden gespielt. Aus der Gruppe A ging Sylva Himper (CZE) als Siegerin hervor. In der Gruppe B gewann Egle Jurkeviciene (LTU). Die beiden Damen bestritten das Finale, in der die ungesetzte Tschechin mit 6:1 und 6:1 triumphierte.

Damen 45: Hier konnte ein 32er Feld mit 20 Spielerinnen gelost werden. Als Favoritin trat Natalia Harina-Beckmann (GER) an, die Nr. 8 der Welt. Sie erreichte das Finale mühelos. Dort traf sie auf Lucie Schwab (AUT) [3]. Die Österreicherin hatte nach einer Verletzungspause bei der Young Seniors WM im März das Doppel zusammen mit Karim Strohmeier-Merino (PER) gewonnen. Bei den Wilson Senior Open bezwang Schwab zunächst die als Nr. 2 gesetzte Karola Thumm (GER) mit 6:4 und 7:5 und sicherte sich im Finale gegen Harina-Beckmann auch den Titel der Damen 45 mit 6:4 und 6:1.

Damen 50: Die Vorjahressiegerin der Damen 45 Christina Wolf trat dieses Jahr erstmals bei den Damen 50 an und wurde als 2. Favoritin gesetzt. Der Einzug ins Finale gelang ihr bei nur einem einzigen Spielverlust im Halbfinale. Das Finale bestritt die Deutsche gegen die Top-Favoritin Liselot Prechtel (NED). Die Siegerin dieses Finals hieß nach einem klaren 6:1 und 6:3 erneut Christina Wolf.

Damen 55: Im topbesetzten Feld mit 20 Spielerinnen traten die Nr. 1 und Nr. 4 der Welt, Christine French (GBR) und Barbora Koutna (CZE) jeweils als Favoritinnen an. Koutna siegte 2014 bei den Wilson Senior Open in der Altersklasse der Damen 50. Turnierdirektorin und Vorjahresfinalistin Sabine Schmitz war als Nr. 3 gesetzt. Sie unterlag im Halbfinale der starken Koutna mit 6:0 und 6:1. French gab bis zum Finaleinzug nur ein einziges Spiel gegen Gabriele Seubert (GER) [4] ab. Im Endspiel gewann French glatt in 2 Sätzen gegen Barbora Koutna mit 6:0 und 6:4.

Damen 60: Die als Nr. 2 gesetzte Favoritin Heide Fröysok (GER) unterlag bereits im Viertelfinale Spielersprecherin Radomila Martinicova (CZE) [6] in drei Sätzen. Das Finale bestritten die Nr. 2 der Welt Encarnation Gomis Ruiz (ESP) und Dagmar Sperneder (AUT) [3], die im Halbfinale Martinicova in drei Sätzen mit 6:2, 2:6 und 6:3 besiegt hatte. Im Finale konnte sich die Spanierin behaupten und gewann mit 7:5 und 6:2 gegen die Österreicherin.

Damen 65: Bei den Damen 65 konnten sich alle vier gesetzten Favoriten durchsetzen. Das Finale bestritten die beiden Top-Favoritinnen Heidi Eisterlehner (GER), Nr. 1 der Welt und Sylvia Bauwens (GER), Nr. 4 der Welt. Im deutschen Endspiel gewann Heidi Eisterlehner glatt mit 6:3 und 6:1.

Damen 70: Ein ebenfalls hochkarätig besetztes Feld der Damen war die Kategorie Damen 70. Hier traten u.a. die aktuelle Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 6 der Welt gegeneinander an. Vorjahressiegerin Zsofia Garaguly (AUT) [3] und Nr. 6 der Welt musste im Semi-Finale gegen die Nummer 1 der Damen 70, Ellie Krocke (NED) [1], beim Stand von 0:2 aufgeben. Nachdem Heide Orth (GER) [2], aktuelle Nr. 2 der Welt gegen Susy Burggraf (SUI) [4] im Halbfinale mit 6:2 und 6:3 gewonnen hatte, machten die beiden Top-Spielerinnen das Finale unter sich aus. Die Niederländerin Krocke bezwang Heide Orth schließlich mit 6:2 und 6:3.

Damen 75: Ebenso wie die Kategorie der Damen 40 wurde auch die älteste Damenkategorie 75 mit 6 Teilnehmerinnen in zwei Round Robin-Runden gespielt. Die jeweiligen gesetzten Spielerinnen konnten sich in ihrer Gruppe gegen die Konkurrenz behaupten. Elisabeth van Boemmel (GER) [1], aktuelle Nr. 2 der Welt und Irmgard Gerlatzka (GER) [2], aktuelle Nr. 8 der Welt bestritten das Finale. Vorjahressiegerin Elisabeth van Boemmel konnte ihren Titel dieses Jahr allerdings nicht verteidigen und unterlag mit 3:6 und 2:6. In der Altersklasse Damen 75 war auch die älteste Teilnehmerin des Turniers und aktuelle Nr. 2 der Damen 85 angetreten. Die Ungarin Erzebet Szentirmay konnte sich allerdings gegen ihre deutlich jüngeren Gegnerinnen Ida Ehrat und Irmgard Gerlatzka nicht durchsetzen.

Herren 35: Der frisch gebackene Weltmeister der Young Seniors M 35 und aktuelle Nr. 1 der Altersklasse Roberto Menendez Ferre (ESP) nahm erstmals an den Int. Wilson Senior Open teil. Als Top-Favorit gesetzt bezwang er mühelos seine Gegner und traf im Finale auf den Vorjahressieger Farhad Sane (IRI) [2]. Der Spanier bezwang den Iraner mit 6:2 und 6:2. Somit lag die Altersklasse 35 sowohl bei den Damen als auch bei den Herren fest in spanischer Hand. In beiden Kategorien traten die amtierenden Weltmeister gegen die Konkurrenz an und verteidigten ihre Position. Im Show Match am Mittwoch demonstrierte Roberto Menendez Ferre sein Können im Einzel gegen Gerhard Fahlke (GER) aus der Kategorie der Herren 40.

Herren 40: Die vier gesetzten Favoriten machten die Halbfinale unter sich aus. Gerhard Fahlke (GER) [1], aktuelle Nr. 1 der Herren 40 und Vorjahressieger der Wilson Senior Open verlor dieses Jahr im Halbfinale gegen den Finalisten von 2014 Ivan Herz (SVK) [4] in einem spannenden Drei-Satz-Match mit 6:2, 1:6 und 3:6. Herz siegte im Finale gegen den Rumänen Sorin Donescu [2] glatt mit 6:1 und 6:1.

Herren 45: Im 32er Hauptfeld der Herren 45 kamen alle gesetzten Favoriten ins Halbfinale. Nachdem Massimo Cudini (ITA) [2], aktuelle Nr. 7 der Altersklasse im Semifinale Taraschi Kikalischvili (RUS) [3] mit 3:6 und 6:7 (1) unterlag, trafen im Finale der Russe und die aktuelle Nr. 1 aus Kanada, Taras Beyko [1] aufeinander. Mit 6:0 und 6:2 ging Beyko als Sieger aus dem Turnier hervor.

Herren 50: Mit Spielersprecher Manfred Hundstorfer (AUT) [1] nahm ein weiterer aktueller Nr. 1 Spieler der Welt am Turnier teil. Er erkämpfte sich im Halbfinale in einem langen Drei-Satz-Match gegen seinen Sprecherkollegen aus Russland, den starken Alexey Karpenko [3] den Einzug ins Finale mit 6:3, 2:6, 6:3. Hundstorfer war an der Seite von Ana Salas-Lozano Teilnehmer des Mixed Show Matches. Trotz Verletzung gewann er das Halbfinale, musste aber im Finale gegen Frank Etzold (ISR) [2] allerdings beim Stand von 0:4 aufgeben. Der Sieg ging den Israeli, der erstmals an den Wilson Senior Open teilnahm und derzeit als Nr. 9 der Herren 50 in der Weltrangliste geführt.

Herren 55: Das große 64er Feld der Herren 55 war hochkarätig besetzt. Hier traten 4 Spieler der Top 10 der Weltrangliste an. Glenn Busby (AUS), aktuelle Nr. 1, Norbert Henn (GER), aktuelle Nr. 2, Pierre Godfroid (BEL), aktuelle Nr. 4 und Karl Pansy (AUT), aktuell Nr. 6 trugen untereinander eine kleine Weltmeisterschaft aus. Im Viertelfinale schied Pierre Godfroid [3] überraschend gegen den Spanier Javier Molina Ramos in 3 Sätzen mit 6:4, 4:6 und 1:6 aus. Das Halbfinale zwischen Glenn Busby [1] und Karl Pansy [4] fiel aus, da Pansy nicht antreten konnte. Im Finale begegneten sich die beiden Top-Spieler ihrer Altersklasse. Norbert Henn (GER) [2] hatte bis zum Finale seine Gegner mit 6:0 oder 6:1 bezwungen. Im Endspiel hatte er gegen den Australier Busby allerdings keine Chance und unterlag mit 0:6 und 2:6.

Herren 60: In dieser Altersklasse war ein weiterer Australier als Top-Favorit vertreten. Andrew Rae [1], seit Jahren Stammgast bei den Wilson Open, wird derzeit als Nr. 2 der Weltrangliste geführt. Mehrere Jahre in Folge bestritten Rae und Harald Hellmonseder (AUT) [3], aktuelle Nr. 8, das Finale gegeneinander. In diesem Jahr trafen sie bereits im Semi-Finale aufeinander, das der Australier in drei Sätzen mit 2:6, 6:4 und 6:4 trotz Bauchmuskelzerrung für sich entschied. An der Seite von Landsmann Glenn Busby spielte Andrew Rae auch im Herren Doppel Show Match gegen Mark Hadley (NZL) und Peter Pokorny (AUT). Javier Lazcano Hernandez (ESP) [2] und aktuelle Nr. 3 der Weltrangliste musste im Halbfinale gegen Albert Grimm (AUT) [5] beim Stand von 6:3 und 3:6 aufgeben. Spannend verlief das Finale zwischen Andrew Rae und Vorjahresfinalist Frits Raijmakers (NED) [4]. Nach drei langen Sätzen ging Rae beim Endstand von 4:6, 7:5 und 6:4 als Turniersieger hervor.

Herren 65: Gleich zu Turnierbeginn gab es eine Überraschung in der Altersklasse der Herren 65. Der topgesetzte Deutsche Gerd Dahmen [1] und Nr. 8 der Weltrangliste verlor sein erstes Match gegen den ungesetzten Helmut Flagel (AUT). Der Österreicher setzte seinen Siegeszug bis ins Halbfinale fort. Dort traf er auf Spielersprecher Horst-Dieter van de Loo (GER) [3] und unterlag 4:6 und 2:6. Alfred Böckl (GER) [2], aktuelle Nr. 6 der Welt, erreichte mühelos das Finale und bezwang im Semi-Finale Niall Sweeney (GBR) [4] mit 6:2 und 6:2. Der Sieg des deutschen Endspiels ging mit 7:6 (8) und 6:3 an Alfred Böckl.

Herren 70: Die vier Favoriten erreichten wie erwartet die Halbfinale. Unter Ihnen nahmen die Nr. 3 und Nr. 4 der Welt Johannes Mühlenburg (AUT) [1] und Petr Kolacek (SUI) [2] teil. Mühlenburg unterlag nach einem Drei-Satz-Match dem Ungarn Levente Bakonyi [3] mit 6:4, 3:6 und 5:7. Im Finale unterlag Bakonyi dem starken Schweizer und Turniersieger Petr Kolacek mit 6:0 und 6:0.

Herren 75: Mit 24 Spielern konnte die Altersklasse als 32er Hauptfeld ausgetragen werden. Top-Favorit war wie seit Jahren der überragende zig-fache Weltmeister Peter Pokorny (AUT) [1], derzeit Nr. 2 der Welt. Der Sieg ging ab dem Viertelfinale jeweils mit 6:0, 6:0 gegen chancenlose Gegner an Pokorny. Der Finne Pekka Olkkonen [2] schied im Viertelfinale gegen Heinrich Brandt (GER) [6] aus. Der Deutsche unterlag im Halbfinale dann Cay Sollin [8] aus Schweden. Die beiden anderen gesetzten Favoriten Werner Schlereth (GER) [3] und Rolf Willrich (GER) [4] unterlagen ihren Gegnern bereits in Runde 2 bzw. im Viertelfinale.

Herren 80: Die älteste Altersklasse der Wilson Senior Open konnte mit 5 Teilnehmern als eigenständige Round Robin-Runde ausgetragen werden. Klarer Sieger war Top-Favorit und aktuelle Nr. 1 der Weltrangliste Herbert Althaus (GER), gefolgt von Günter Schwellnus (GER) [2]. Weitere Teilnehmer der Herren 80 waren Ludwig Hofer (AUT), Ladislav Vysocky (CZE) und Kaya Karamehmet (TUR).


ERGEBNISSE DER HAUPTKONKURRENZEN:

Herren Einzel:

  • M 35: Roberto MENENDEZ FERRE (ESP) – Farhad SANE (IRI) 6:2, 6:2
  • M 40: Ivan HERZ (SVK) – Sorin DONESCU (ROU) 6:1, 6:1
  • M 45: Taras BEYKO (CAN) – Taraschi KIKALISCHVILI (RUS) 6:0, 6:2
  • M 50: Frank ETZOLD (ISR) – Manfred HUNDSTORFER (AUT) 4:0 ret.
  • M 55: Glenn BUSBY (AUS) – Norbert HENN (GER) 6:0, 6:2
  • M 60: Andrew RAE (AUS) – Frits RAIJMAKERS (NED) 4:6, 7:5, 6:4
  • M 65: Alfred BOECKL (GER) – Horst-Dieter VAN DE LOO (GER) 7:6 (8), 6:3
  • M 70: Petr KOLACEK (SUI) – Levente BAKONYI (HUN) 6:0, 6:0
  • M 75: Peter POKORNY (AUT) – Cay SOLLIN (SWE) 6:0, 6:0
  • M 80: Herbert ALTHAUS (GER) – Günter SCHWELLNUS (GER) 6:3, 6:3

Damen Einzel:

  • D 35: Ana SALAS-LOZANO (ESP) – Elena BELOPOLYKAYA (RUS) 6:0, 6:1
  • D 40: Sylva HIMPER (CZE) – Egle JURKECIECIENE (LTU) 6:1, 6:1
  • D 45: Lucie SCHWAB (AUT) – Natalia HARINA-BECKMANN (GER) 6:4, 6:1
  • D 50: Christina WOLF (GER) – Liselot PRECHTEL (NED) 6:1, 6:3
  • D 55: Christine FRENCH (GBR) – Barbora KOUTNA (CZE) 6:0, 6:1
  • D 60: Encarnacion GOMIS RUIZ (ESP) – Dagmar SPERNEDER (AUT) 7:5, 6:2
  • D 65: Heidi EISTERLEHNER (GER) – Sylvia BAUWENS (GER) 6:3, 6:1
  • D 70: Ellie KROCKE (NED) – Heide ORTH (GER) 6:2, 6:3
  • D 75: Irmgard GERLATZKA (GER) – Elisabeth VAN BOEMMEL (GER) 6:3, 6:2

Herren Doppel:

  • MD 35: Sergey MALKOV (RUS) / Pavel ROJEK (CZE) – Pavel DOLINSKI (RUS) / Artem RAIKHER (RUS) 6:1, 6:3
  • MD 40: Ciprian CUCEU (ROU) / Sorin DONESCU (ROU) – Gerhard FAHLKE (GER) / Mark HADLEY (NZL) 6:3, 2:6 [10-6]
  • MD 45: Massimo CUDINI (ITA) / Olivier RADULESCU (ROU) – Yuri KHROMENKOV (RUS) / Taraschi KIKALISCHVILI (RUS) 6:4, 6:0
  • MD 50: Frank ETZOLD (ISR) / Alexey KARPENKO (RUS) – Ali GOREC (TUR) / Levent TURAN (TUR) 6:3, 6:1
  • MD 55: Ernst HUBER (AUT) / Andreas SAIDA (AUT) – Peter SCHRECKENBERG (GER) / Paul SCHULTE (GER) 6:3, 2:6 [10-4]
  • MD 60: Thomas EMMRICH (GER) / Frits RAIJMAKERS (NED) – Alex HAUPT-BUCHENRODE (AUT) / Harald HELLMONSEDER (AUT) 3:6, 7:5 [11-9]
  • MD 65: Helmut FLAGEL (AUT) / Gerhard THALER (AUT) – Alexandr CERNOCH (GER) / Petr KOLACEK (SUI) 7:5, 6:3
  • MD 70: Levente BAKONYI (HUN) / Dumitru-Titus MIHALACHE (ROU) – Dieter HAMM (GER) / Adalbert PRETKI (GER) 7:5, 6:1
  • MD 75: Heinrich BRANDT (GER) / Ulrich MUENZER (GER) – Herbert ALTHAUS (GER) / Werner SCHLERETH (GER) 6:1, 6:4

Damen Doppel:

  • WD 35: Astrid OBERMEIER (GER) / Karola THUMM (GER) – Elena BELOPOLSKAYA (RUS) / Myriam SCHUETZ (SUI) 6:0, 6:1
  • WD 45: Natalia HARINA-BECKMANN (GER) / Lucie SCHWAB (AUT) – Silke DUDA-KOCH (GER) / Angelika WEISS-LUCHT (GER) 6:3, 6:2
  • WD 50: Ellen NEUMANN (GER) / Liselot PRECHTEL (NED) – Margit DECHEL (AUT) / Heidrun MARTINZ (AUT) 6:0, 6:0
  • WD 55: Silvia SCHUETZ (SUI) / Barbara VON OPPERSDORFF (SUI) – Inga BROKANE (LAT) / Sylvia SINGER (AUT) 7:5, 6:3
  • WD 60: Encarnacion GOMIS RUIZ (ESP) / Dagmar SPERNEDER (AUT) – Radomila MARTINICOVA (CZE) / Marie PINTEROVA (HUN) 6:3, 7:5
  • WD 65: Heidi EISTERLEHNER (GER) / Heide ORTH (GER) – Sylvia BAUWENS (GER) / Christine HAMEISTER (GER) 6:2, 6:3
  • WD 70: Jacqueline BOOTHMAN (GBR) / Ellie KROCKE (NED) – Irmgard GERLATZKA (GER) / Elisabeth VAN BOEMMEL (GER) 6:0, 6:2

Mixed Doppel:

  • XD 35: Mark HADLEY (NZL) / Ana SALAS-LOZANO (ESP) – Wolfgang HAHN (GER) / Sylva HIMPER (CZE) 6:1, 6:1
  • XD 45: Norbert HENN (GER) / Sabine HENN (GER) – Bernd EBERL (AUT) / Regina MAYR (AUT) 7:5, 6:1
  • XD 50: Beatrix BACH (GER) / Gunnar BACH (GER) –/ Dieter ANGELSPERGER (GER) / Brita STEIMLE-MACHATSCHEK (GER) 0:6, 6:1 [10-8]
  • XD 55: Alena HARDY (GER) / Peter HARDY (GER) – Friedrich FEURING (GER) - Gabriele EICHINGER (GER) 6:3, 6:0
  • XD 60: Heide FROEYSOK (GER) / Albert GRIMM (AUT) – Arno BOECKLING (GER) / Ursula BUCHER (AUT) 6:1, 6:3
  • XD 65: Peter GUTMANN (AUT) / Renate HAUBNER (AUT) – Josef MOERTL (SUI) / Susy BURGGRAF (SUI) 6:3, 6:3
  • XD 70: Peter DIEBENBUSCH (GER) / Hildegard SCHLEZ (GER) – Klaus KOCH-SCHWARZ (GER) / Birgid KOCH-SCHWARZ (GER) 6:2, 6:0

Bitte vormerken: International Wilson Senior Open 2016: 03. – 10. April 2016

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