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Pluspunkte für mybigpoint

Spaß, Leidenschaft und Tennisfreude - das erste mbp-Tenniscamp bot eine prallvolle Woche rund ums Tennis


Eine Woche lang stand Tennis für die Teilnehmer des 1. mybigpoint-Camps im Ali Bey Club Manavgat an erster Stelle. Doch fünf Minuten ging es auch um Tischtennis. Mentaltrainer Thomas Baschab hatte einen Tischtennisball auf eine Colaflasche platziert und bat nun Freiwillige aus dem Publikum, mit dem Finger die kleine Kugel im Vorbeigehen von der Flasche zu schnippen. Die meisten der sonst so treffsicheren Tennisspieler verfehlen ihr Ziel um einige Zentimeter. Warum? Weil die Hand kurz vor dem Treffen den Ball verdeckt. Man verliert das Ziel förmlich aus den Augen.

mbp-Camp 2014Eben darum ging es bei diesem Tenniscamp: sich neue Ziele zu setzen, sie anzustreben und sie nicht aus dem Auge zu verlieren. „Lebe dein Tennis“, lautet das Motto von mybigpoint, dem Tennisportal des Deutschen Tennis Bundes. Genau das wurde in der letzten Oktoberwoche in die Tat umgesetzt. Die über 50 Teilnehmer aus ganz Deutschland absolvierten ein dichtgedrängtes Programm: vier Trainingseinheiten mit Toptrainern, vier LK-Matches und ein prallgefülltes Abendprogramm mit Kabarett, Diskussion und Mentaltraining.

mbp-Camp 2014Der einzige, der am Anfang nicht mitspielte, war der Wettergott. Der Regen wirbelte den Tagesablauf zunächst mächtig durcheinander. Doch da die Temperaturen noch sommerlich waren und der Regen zwar stark aber nicht von langer Dauer waren, konnte dies die gute Stimmung nicht beeinträchtigen. Auf dem vorderen Platz trainierte Michael Kohlmann mit spielstarken Teilnehmern. „Geile Rückhand“, „unmenschlicher Ball“, lobte der Daviscup-Assistent seine Schützlinge, die sich auch ein bisschen wie beim Davis Cup fühlen durften. „Zieh ruhig durch. Wenn du mich triffst, ist das nicht schlimm“, spornte Kohlmann die Trainingsgruppe an. Doch spielstark wie der LK-1-Spieler und Ex-Profi nun einmal ist, fing er jeden Ball bereits am Netz ab und setzte ihn abwechselnd auf Vor- und Rückhand. Nebenan gab es für die Damen ebenfalls Tipps aus der Profi-Szene. Tennisbase-Trainer Markus Wislsperger setzte die Bälle ebenfalls punktgenau. mbp-Camp 2014„Das gefällt jedem, wenn er den Ball genau auf den Schläger serviert bekommt“ scherzte der Profi-Trainer, der sonst mit Philipp Kohlschreiber trainiert. Und noch einen Platz weiter gab jemand den Trainer, der sonst eher im feinem Anzug unterwegs ist: BTV-Marketingchef Hans Hauska. Mit einer B-Lizenz und viel Enthusiasmus ausgestattet, war er mit seinen Spieler die meisten Kilometer unterwegs und brachte die Teilnehmer mit match- und spielnahen Übungen zum Schwitzen.

mbp-Camp 2014Bei aller Intensität: Die Trainingseinheiten waren für die meisten Camp-Teilnehmer nur der Auftakt. Nachmittags standen ein Tiebreak-Turnier und vor allem die LK-Matches auf dem Programm. Da das neue LK-Jahr zum 1. Oktober begann, wurden hier bereits die ersten LK-Punkte für 2015 gesammelt. Am letzten Trainingstag wurde deshalb noch ein LK-Turnier mit zwei Matches angesetzt, so dass einige Tennisfreaks in vier LK-Matches um Ranglistenpunkte kämpften.

mbp-Camp 2014Das mbp-Camp versprach in seiner Ausschreibung „viel mehr als nur Tennis“ zu bieten. Und dieses Vielmehr waren vier Abendveranstaltungen mit einem jeweils ganz eigenen Charakter. Am Dienstagabend bat Kabarettist Django Asül zu einem geselligen Abend im Strandrestaurant. Sein unterhaltsamer und humorvoller Auftritt setzte mit Angela Merkel und Barack Obama zum Höhenflug an, kreiste um Finanzkrise, Griechenland und Berliner Flughafen und landete am Ende sicher und gekonnt wieder im Euro-Raum, speziell in Bayern, der Heimat des Kabarettisten, der in Manavgat ebenfalls sein LK-Ranking verbesserte.

mbp-Camp 2014Am nächsten Abend stärkte Thomas Baschab die mentalen Kräfte der Teilnehmer. Sein Ziel: Mit 30 Prozent weniger Aufwand dreißig Prozent mehr Leistung zu erreichen. Mit diesem Wunsch konnten sich alle Tennisspieler einverstanden erklären. Aus den Erfahrungen mit dem Tischtennisball konnte man jedoch lernen, dass zuviel Anstrengung, Angst vor dem Versagen und eine falsche Wahrnehmung zu negativen Ergebnissen führen kann. Dagegen setzte Thomas Baschab seine Visualisierungen, mit deren Hilfe sich Tennisspieler innerhalb kürzester Zeit zurück auf die Erfolgsspur bringen können: mit der Vorstellung, ein Panther zu sein, um mehr Dynamik zu gewinnen; sich mit dem Selbstbild einer Gitarrensaite mehr oder weniger Spannung zu verleihen oder einen im Raum irrenden roten Punkt mitten in eine imaginäre Zielscheibe zu platzieren, um die eigene Zielgerichtetheit zurückzugewinnen – lauter Bilder, die im Match helfen, die Konzentration zu erhöhen. Und tatsächlich: Am Ende gelang es vier Teilnehmern nach einer kurzen Visualisierung mit je zwei Fingern einen fünften Teilnehmer in die Luft zu heben.

mbp-Camp 2014Eher um Visionen ging es am dritten Abend. TV-Moderator Elmar Paulke führte durch eine Podiumsveranstaltung zum Thema: Blick hinter die Kulissen des Profitennis. Michael Kohlmann gab zu Bedenken, dass der Weg ins Profitennis nicht einfach sei und keineswegs direkt über Wimbledon führe. Seine Profi-Laufbahn begann auf den Azoren und führte erst über Umwege nach Wimbledon und bis auf Platz 50 in der Weltrangliste. Markus Wislsperger betonte den Unterschied zwischen der Medienwelt und den tatsächlichen Verhältnissen. Der Umgang mit Philipp Kohlschreiber sei in Wahrheit wesentlich einfacher, als man nach den vielen negativen Presseberichten glauben sollte. „Er ist ein netter Kerl, der vielleicht manchmal die falschen Worte benutzt“, lautete sein Resümee über den deutschen Topspieler. BTV-Marketingchef Hans Hauska berichtete aus der mbp-Camp 2014BTV-Tennisbase und den Chancen des deutschen Nachwuchses: „Neben dem Ausnahmetalent Alexander Zverev gibt es noch sechs, sieben hoffnungsvolle Talente in Deutschland. Allerdings verzögert sich aufgrund der besseren Fitness und des höheren Trainingsaufwandes der Eintritt in die Top 100.“ Während Boris Becker noch mit 17 Jahren Wimbledon gewann, sind heute die Newcomer meist über zwanzig, bevor sie von der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen werden.

Am letzten Tag des Camps standen am Nachmittag ein einstündiger Materialtest und eine Beratung zum Tennisequipment auf dem Programm. Am Abend wurde es dann festlich: Beim Gala-Abend wurde im Hauptrestaurant ein türkisches Büfett serviert, DJ-Musik und eine Tombola mit Sachpreisen und Reisegutscheinen veranstaltet. Ein schöner Abschluss für eine intensive Woche. Das Motto von mybigpoint „Lebe dein Tennis“ wurde auf, neben und abseits des Platzes für sieben Tage Wirklichkeit.

 

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