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Django Asül: „Habe den „Spirit of LK-Tournaments“ entdeckt“

Django, Sie haben gerade im Ali Bey Club Manavgat einen unterhaltsamen und humorvollen Auftritt gehabt. Wie hat Ihnen der Abend selbst gefallen?
Ach, ich kannte den Text, für mich waren die Überraschungsmomente überschaubar (lacht). Mein großer Moment heute war eher mein LK-Match am Nachmittag.

Da hat sich die nächste Frage, ob Sie selbst Tennisspieler sind, ja schon erübrigt. Wie war das Match?
Es lief zufriedenstellend: 6:2, 6:1. Der Gegner war nominal überlegen, aber war ein netter Mensch und sagte mir hinterher: „Du verhaust ja überhaupt keinen Ball“.

Welche LK haben Sie?
LK 13 – aber es sollte wieder aufwärts gehen (lacht). Ich spiele in der Bayern-Liga Herren 40 für den TC Hengersberg. Ich hatte schon eine höhere LK, habe aber wenig gespielt oder für Siege keine Punkte bekommen. Aber dank Patricio Travel habe ich jetzt den „Spirit of LK-Tournaments“ entdeckt.

Wie ist das gegen Sie zu spielen? Lustig? Oder eher bitter?
Für Spieler, die ich besiege, ist es natürlich bitter, für Spieler, die mich besiegen, ist es ein schöner Nachmittag. Grundsätzlich achte ich auf dem Platz aber immer auf eine gute Atmosphäre. Tennisspieler sind in der Regel ja nette Leute. Und Tennisspieler, die mit Patricio Travel hier nach Manavgat reisen, sind noch nettere Leute. Man siebt da ja mächtig aus. Patricio Travel macht ja ein sehr strenges Casting, bevor sie Buchungen annehmen (lacht). Deshalb herrscht hier bei jedem Match gute Stimmung.

Dazu trägt ja auch die Clubatmosphäre bei. Wie gefällt Ihnen der Ali Bey Club Manavgat?
Sehr gut. Ich habe noch nichts entdeckt, zu dem ich sagen kann: hier liegt ein Manko vor. Ich mag die Großzügigkeit und Weitläufigkeit der Anlage. Man kann Leute treffen, die man treffen will und Leuten aus dem Weg gehen, die man nicht treffen will. Der Wellnessbereich ist gigantisch und ich habe selten so ein tolles Fitness-Studio gesehen – und das Meer vor der Haustür. Insgesamt ein rundum gutes Paket!

Was sagen Sie zur Tennisanlage, der größten der Welt?
Die Dimension mit 63 und demnächst sogar 76 Tennisplätzen ist einfach beeindruckend. Da ich ja weiß, wie Tennisplätze aussehen, habe ich mir nicht alle angeguckt. Aber ich habe viele Freunde und Bekannte, die hier bei den ITF Senior Weltmeisterschaften mitspielen und oft zwei Wochen am Stück hier verbringen und die total begeistert sind. Es spricht auch für die Anlage, dass hier sogar Leute Urlaub machen, die mit Tennis und Fitness gar nichts am Hut haben. Da ist es für Tennisspieler, die eine schöne Woche verbringen wollen, erst recht ein Erlebnis.

Kann man über Tennis lachen?
Auf alle Fälle! Jeder Sport bietet Momente des Slapsticks: Auf dem Platz, aber auch außerhalb. Zum Beispiel in Interviews von alternden Tennisstars, die manchmal gescheiter erscheinen wollen als sie tatsächlich sind. Es gibt im Tennis natürlich auch Dinge, über die man so gar nicht lachen kann. Wenn ich an den DTB denke, ist mir manches Mal eher zum Heulen. Vor allem, wenn ich das Gefühl bekomme, dass Dinge ausgebremst werden.

Ist man als Kabarettist eigentlich 24 Stunden im Einsatz oder ist Django Asül in Wirklichkeit völlig humorlos?
Ich spiele nicht jedes Mal, wenn ich den Mund aufmache, den Entertainer. Kabarett ist für mich eine wunderschöne Gelegenheit, sich auf amüsante Art zu Themen zu äußern. Aber beim Tennis oder im Privaten bin ich nicht der Pausenclown. Wer gegen mich spielt, sollte nicht davon ausgehen, dass er trotz Niederlage zwei Stunden gute Unterhaltung bekommt. Mir reicht es völlig, wenn mein Gegenüber denkt, dass ich vielleicht ein ganz netter Zeitgenosse bin.

Sie setzen Humor also nicht als Waffe ein?
Das wäre ja unfair. Humor ist etwas wunderbar Positives und kann Situationen entkrampfen und Freundschaften stiften. Humor kann auch Probleme lösen, wenn der andere merkt, dass man die Dinge nicht ernster nimmt als nötig. Aber ich glaube, als Waffe funktioniert Humor nicht.

Also ein Buch mit dem Titel „Winning funny“ in Anlehnung an Brad Gilberts „Winning ugly“ ist von Ihnen nicht zu erwarten?
Nein, ich habe das Buch von Brad Gilbert gelesen. Seine Grundthese ist ja, dass man sich intensiv mit seinem und dem Spiel des Gegners beschäftigen muss. Es ist kein Aufruf zu Unfairness. Dies käme für mich überhaupt nicht infrage, auch nicht mit Humor. Mir ist eine angenehme Stimmung auf dem Platz absolut wichtig. Da lache ich lieber mal über mich selbst. Ich bin ein Mensch, der sich keinen Deut ernster nimmt als unbedingt nötig.

Kennen Sie denn einen guten Tenniswitz?
Ich kenne nur einen schlechten – und der ist auch schon aus den Achtziger Jahren: „Boris Becker und Ivan Lendl springen bei einem Notfall mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug. Der Fallschirm von Lendl öffnet sich nicht und Boris ruft: Ivan, heute hast du mal den härteren Aufschlag.“ Sie merken: Ich bin kein Freund von Witzen. Mich interessiert die wahre Geschichte mehr als eine konstruierte.

Das Interview mit Django Asül führte Thomas Kosinski anlässlich eines Auftritts von Django Asül während des mybigpoint-Tenniscamps im Ali Bey Club Manavgat.

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