Patricio Sport Events

Jonas Björkman
im Ali Bey Club Manavgat

„Es wäre ein Traum, solch eine Tennisanlage in Schweden zu haben“


Mister Björkman, wie gefällt es Ihnen im Ali Bey Club Manavgat? Was sagen Sie zu der Größe der Tennisanlage mit ihren 65 Sandplätzen?

Ich bin das erste Mal in der Türkei, denn zu meiner aktiven Zeit gab es in diesem Land kein großes Turnier. Vom Ali Bey Club Manavgat und seinen vielen Möglichkeiten bin ich restlos begeistert. Und es wäre ein Traum, wenn wir solch eine Tennisanlage bei uns in Schweden hätten! In Stockholm haben wir durch Baumaßnahmen mittlerweile 60 Tennisplätze verloren. Die Stadt wächst und wir haben fast 2000 Kinder, die gern Tennis spielen möchten, es aber nicht können, weil die Clubs überfüllt sind. Mit solch einer Anlage würden wir weniger Talente verlieren.

Sie sind verheiratet und haben zwei Kinder. Verbringen Sie viel Zeit mit der Familie?
Ich denke schon. Meine Tochter ist sechs Jahre alt, mein Sohn elf. Er ist sportbegeistert und spielt Tennis, Tischtennis, Fußball und Golf. Und selbstverständlich fahre ich ihn wie andere Väter auch zu den Turnieren und feuere ihn an.  Beim Tennis treffe ich auch häufig Björn Borg, der auch seinen Sohn begleitet.  Meine Frau spielt inzwischen auch Tennis. Sie hatte lange Zeit Rückenprobleme, doch jetzt haben wir schon gemeinsam auf dem Platz gestanden. Mal sehen, vielleicht spielen wir eines Tages ein Familie-Mixed – darauf freue ich mich schon jetzt.

Vergangenes Jahr haben Sie noch einmal bei den Profis zum Tennisschläger gegriffen und sind im Doppel beim ATP-Turnier in Stockholm angetreten. Wie kam es zu diesem Comeback?
Ach, es war kein richtiges Comeback. Ich hatte Robert Lindstedt vor langer Zeit versprochen, dass wir einmal zusammen Doppel spielen. Aber in meiner aktiven Zeit sind wir nicht dazu gekommen. Im letzten Herbst war Robert auf der Suche nach einem Doppelpartner und er hat mich gefragt. Ich sagte: Warum nicht? Lass es uns versuchen. Und es ist besser als erwartet gelaufen: In der ersten Runde war ich noch nervös, will ich nicht gegen unsere schwedische Landsleute verlieren wollte. Aber dann sind sogar bis ins Finale gekommen.

Sie spielen seit jeher mit einem Wilson Racket, die Sportcompany ist Ihr Sponsor. Sind die Schläger für Sie optimal?
Seit ich 1994 als Profispieler begonnen habe, spiele ich mit Wilson-Rackets, habe also seit 20 Jahren meinen Schlägerausrüster nicht gewechselt. Für mich ist extrem wichtig, einen Schläger zu haben, auf den ich mich verlassen kann. Ich habe einige andere Rackets ausprobiert, doch es gab keines, mit dem ich besser zurechtkam. Seit einigen Jahren bin ich nun auch als Repräsentant für Wilson aktiv und hoffe, dass die Zusammenarbeit noch weitere 20 Jahre hält.

Nach Ihrer Spielerkarriere waren Sie zunächst als Turnierdirektor aktiv.
Ja, ich war bis vor kurzem Marketingdirektor bei den Stockholm Open, arbeite nun aber für den schwedischen Tennisverband als Assistant-Captain des Davis Cup-Teams. Außerdem bin ich als TV-Kommentator und als Organisator von Charity-Turnieren tätig.

Wie aktiv verfolgen Sie das aktuelle Tennis?
Ich habe noch sehr viele Kontakte zu den Spielern und als Turnierverantwortlicher bin ich auch viel unterwegs gewesen. Novak Djokovic war viele Jahre mein Hitting-Partner in Monte Carlo. Gegen Rafael Nadal, Andy Murray und Roger Federer habe ich ja noch gespielt. Ich mag Rogers Spiel, aber auch seine Art. Ich kann mir keinen besseren Tennisbotschafter als vorstellen als ihn. Bei den Damen hat Serena Williams viel für den Tennissport getan, auf dem Platz habe ich allerdings lieber Spielerinnen wie Justine Henin oder Kim Clijsters verfolgt, weil ihr Spiel viel variabler war.

Gibt es ein Match, das Sie gern noch einmal spielen würden?
Ja, allerdings. Das Halbfinale gegen Greg Rusedski bei den US Open 1997. Erstens, weil ich es verloren habe. Zweitens, weil ich eine 8:1-Bilanz gegen ihn hatte. Favorit war und ein paar unverzeihliche Spielfehler begangen habe. Und drittens, weil ich gern das Finale gegen meinen Freund Pat Rafter gespielt hätte.

Gegen Pat Rafter könnten Sie auf der Senior Tour spielen. Wann gehen Sie an den Start?
Ich denke tatsächlich darüber nach. Schließlich ist jetzt meine Generation dran: Moya, Rafter, Krajicek – gegen diese Spieler würde ich gern noch einmal antreten. Wir hatten immer großen Spaß.

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