Patricio Sport Events

Christian Arlt ist Ausbildungsleiter der Patricio Checkpoint Tennisacademy. Beim DTB LK-Event ist er verantwortlich für den Tennis- und Trainingsbereich.

„Verlierer können auch als Gewinner vom Platz gehen“


Die Teilnehmer der DTB Turnier- und Trainingswoche haben bei diesem Event die Möglichkeit, bis zu vier LK-Matches zu spielen. Wurde dies genutzt und welche verschiedenen Leistungsklassen waren diesmal am Start?

Christian Arlt:  Die Leistungsbreite reichte von LK 5 bis LK 23. Das ist gut, weil so ein breites Spielniveau abgedeckt werden kann. Jemand mit hoher oder mittlerer LK findet so stärkere Gegner, um ordentlich punkten zu können. Jemand mit niedriger LK stößt auf gleichrangige Gegner. Das ist zum Beispiel für einen LK-6 Spieler nicht selbstverständlich, meist muss er gegen schlechter platzierte Spieler antreten. Doch bei 110 Teilnehmern waren natürlich auch sehr leistungsstarke Spieler und Spielerinnen dabei.

Ist es eine große organisatorische Herausforderung, eine so hohe Zahl an LK-Matches zusätzlich zum Training durchzuführen?

Christian Arlt: Auf drei Dinge kommt es an: Zum einen auf ein gut miteinander abgestimmtes Team – und das haben wir. Die Zusammenarbeit zwischen DTB und der Patricio Checkpoint Tennisacademy klappt ausgezeichnet. Zweitens haben wir im Trainingscamp Manavgat bei 65 Sandplätzen keinen Engpass bei den Ansetzungen. Das erleichtert die Organisation. Und drittens lebt die Arbeit vor Ort von der Vorbereitung. Und die nächste Veranstaltung von der Nachbereitung.

Was hat sich im Vergleich zum Vorjahr verändert?

Christian Arlt: Im Vorjahr hat uns das Wetter den Terminplan durcheinander gewirbelt. Dieses Jahr sind wir mit einem Schlechtwetter-Plan im Gepäck angereist. Nun hatten wir sieben Tage Sonnenschein und Plan B konnte zum Glück in der Schublade bleiben.
Außerdem hatten viele Teilnehmer den Wunsch geäußert, einmal mit DTB-Bundestrainer Peter Pfannkoch trainieren zu können. Wir haben es dieses Jahr so organisiert, dass alle Gruppen bei den PCT-Trainern eingeteilt waren und Peter Pfannkoch zwischen diesen Gruppen rotiert ist. So haben alle mindestens einmal mit ihm für eine Trainingseinheit auf dem Platz gestanden.

Gleichbleibend gut und stimmungsvoll war ja stets das Aufwärmprogramm am Morgen mit Steffi Arlt.

Christian Arlt: Ja, aber auch hier gab es eine Änderung. Während meine Frau im vergangenen Jahr zusätzlich noch mentales Training angeboten hat, lag dieses Jahr der Schwerpunkt auf Übungen zur Körperstabilisation. Viele der Übungen können die Teilnehmer auch zu Hause durchführen und so für das Match bessere Voraussetzungen schaffen.

Waren die LK-Matches nicht zu spät für die Saison? Stichtag war doch der 30. 9.

Christian Arlt: Die Punkte gehen ja nicht verloren, sondern zählen für das nächste Jahr. Viel wichtiger ist, dass man unter diesen Umständen eher bereit ist, im Training frisch Gelerntes auch einmal in einer echten Matchsituation anzuwenden. Viele denken, ein Match zu spielen, heißt gewinnen zu wollen. In einem Match kann es aber auch einmal darum gehen, die im Training gesetzten Ziele und Aufgaben konsequent zu verfolgen und zu erfüllen. Wer so ins Match geht, kann als Verlierer vom Platz gehen, und ist trotzdem ein Gewinner. Genau dafür sind diese LK-Turnier- und Trainingswoche perfekt.

Werden die Teilnehmer während der Matches gecoacht?

Christian Arlt: Das ist unser Ziel im kommenden Jahr. Das Training wird dann ausschließlich am Vormittag sein, die LK-Matches am Nachmittag. So haben die Trainer auch die Möglichkeit, LK-Matches zu sehen und den Teilnehmern eine Rückmeldung zu geben.

Hat Ihnen persönlich das Training Spaß bereitet?

Christian Arlt: Für mich ist das hier mein Leben. Es mag einige erstaunen, aber nicht nur die Teilnehmer lernen vom Trainer, ich lerne auch viel von meinen Trainerkollegen und den Teilnehmern. Viele Probleme auf dem Platz sind mir vertraut und ich kann diese recht schnell erkennen und Hilfestellung anbieten. Doch ich stoße auch immer wieder an Grenzen und finde adhoc keinen Ansatz, um zu helfen. Das sind für mich die Herausforderungen, die ich suche und brauche und für die ich dann durch intensive Arbeit auch eine Lösung finde.

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