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Henri Leconte, ehemalige Nr 5 der Welt

„Das Ali Bey ist kein Ort für Leute, die kein Tennis mögen“

Monsieur Leconte, Sie haben hier bei den Wilson Senior Open gegen amtierende Seniorenweltmeister gespielt. Hat es Ihnen gefallen und Spaß gemacht?
Auf dem Platz habe ich immer Spaß. Aber ich bin überrascht, wie gut die Herren, aber vor allem auch die Damen waren. Sie haben sich gut bewegt, manchmal besser als ich!

Waren Sie schon häufiger in Türkei und auf dieser Anlage?
Ich war bereits zweimal in Istanbul, eine faszinierende Stadt. Im Club Ali Bey Manavgat bin ich zum ersten Mal. Es ist eine tolle Anlage mit unglaublich vielen Tennisplätzen und guten Tennisspielern. So etwas bräuchten wir in Frankreich, denn hier kann man wirklich viel trainieren und eine gute Zeit haben. Überall im Club ist Tennis das große Thema. Das finde ich toll. Das Ali Bey ist definitiv kein Ort für Leute, die kein Tennis mögen (lacht).

Sie spielen außer auf Exibitions auch auf der ATP Champions Tour. Ein schönes Gefühl, gegen die Widersacher von einst anzutreten?
Ja, heute haben wir erheblich mehr Spaß und Unterhaltung. Eine besondere Herausforderung ist es immer, gegen John McEnroe zu spielen. Er nimmt es locker, aber verlieren will er nie. Er gibt immer alles.

Boris Becker hat auch immer alles gegeben. Haben Sie als Profi gern gegen ihn gespielt?
Boris Becker war in seiner Zeit ein großartiger Spieler. Gegen ihn habe ich immer gern gespielt. Aber ich glaube, er hat gegen mich nicht so gern gespielt. Jetzt haben wir uns länger nicht mehr auf dem Platz getroffen.

Gibt es ein Match in Ihrer Karriere, das Sie gern noch einmal spielen würden?
Das Match gegen Mats Wilander 1988 in Paris. Ich stand im Finale, hatte im Viertel- und im Halbfinale jeweils glatt in drei Sätzen gewonnen. Aber gegen Mats kam ich einfach nicht richtig in Schwung. Es war mein einziges Grand Slam-Finale im Einzel. Im Doppel hatte ich ja zweimal mit Yannick Noah Finale gespielt und 1984 in Paris sogar gewonnen. Ich weiß also, was das für ein Gefühl ist und was ich verpasst habe.

Verfolgen Sie das aktuelle Profi-Tennis?
Selbstverständlich. Die Top 4 – Djokovic, Murray, Federer, Nadal – spielen ein außergewöhnliches Tennis. Ich freue mich vor allem, dass Nadal wieder auf die Tour zurückgekehrt ist. Er ist wichtig, gerade die Jüngeren identifizieren sich mit ihm.

Und was ist mit Tsonga? Wird er eines Tages ein Grand Slam-Turnier gewinnen?
Ich hoffe doch. Das Talent dazu hat er. Und einen großartigen Aufschlag auch. In Paris im kommenden Monat wird es natürlich schwer für ihn. Aber vielleicht klappt es auf Rasen oder Hartplatz. Da hat er bessere Chancen.

Auf Ihrer Website bieten Sie auch Tennistraining an. Kann man bei Ihnen eine Einzelstunde buchen?
Ja, das geht. In meinem Club in Paris. Wer mit mir Tennis spielt, soll Spaß haben, in einer lockeren Atmosphäre. Und er lernt Tennis zu spielen so wie ich: mit nur einem Griff!

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